Immer wieder diese Chaoten…

Heute war es mal wieder soweit, in Düsseldorf hatten sogenannte „Fußballfans“ vom FC Hansa Rostock ihren großen Auftritt. Es wurden Feuerwerkskörper gezündet – und das nicht nur einmal. Zum ersten Mal unterbrach Schiedsrichter Wolfgang Stark das Spiel nach 8 Minuten wegen dem Gebrauch von Pyrotechnik und drohte sogar mit einem Spielabbruch nachdem die Rostocker „Fans“ ihren eigenen Torwart aufgrund der enormen Rauchentwicklung zu einer Behandlungspause gezwungen hatten. Dann war erstmal Ruhe – allerdings nicht für den Rest des Spiels. Gegen Ende der zweiten Halbzeit wurde das Spiel ein weiteres Mal wegen dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern unterbrochen, und zwar in der 82. Minute. Viele dachten in diesem Moment wohl tatsächlich an einen Spielabbruch, nur Schiedsrichter Stark konnte sich an seine Drohung aus der ersten Halbzeit auf einmal nicht mehr erinnern. Das Spiel wurde tatsächlich ein zweites Mal nach Unterbrechung wieder angepfiffen. Bis zur 87. Minute. Es flog ein weiterer Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, was Schiedsrichter Stark dazu veranlasste, die Partie vorzeitig zu beenden.

Ob die Roctocker „Fans“ damit erreicht haben was sie wollten? Wollten sie einen Spielabbruch herbeiführen und sich so unter Umständen für einige Spiele ihrer Mannschaft aussperren lassen? Fakt ist, dass heute in Düsseldorf die Gesundheit von Menschen aufs Spiel gesetzt wurde – nicht nur die der Fans, nein, auch die des eigenen Torwarts. Die Rostocker haben damit eine Sache unter Beweis gestellt: sie sind keine „Supporter“ ihres Vereins. Ob der Vorfall Konsequenzen haben wird muss nun das DFL-Sportsgericht entscheiden.

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„Und schon wieder keine Schale in der Hand“

wird man in nächster Zeit wohl wieder häufiger in Gelsenkirchen zu hören bekommen. Zu häufig haben sie in den letzten Jahren Ansprüche auf den Titel angemeldet, diese aber nicht umsetzen können. Mehr als den Titel „Meister der Herzen“ werden sie wohl in nächster Zeit nicht in ihre Trophäensammlung aufnehmen können.

Geschafft haben es dieses Jahr mal wieder die Bayern – und das zum 22. Mal. Damit baut der Rekordmeister seinen Vorsprung weiter aus. Und das absolut souverän. Zwar hatte man am Ende keinen riesigen Vorsprung, war aber immer vorne. Und das obwohl man über die ganze Saison eine Dreifachbelastung in Liga, Pokal und Champions League hatte. Jetzt können sie alsi mal wieder feiern, allerdings sollten sie es damit nicht übertreiben. Schließlich warten noch zwei Finalspiele auf die Bayern. Nächste Woche Samstag das DFB-Pokalfinale in Berlin und eine Woche Später das Champions League Finale in Madrid – die Chance auf das Triple. Zumindest fürs Champions League Finale drücken wohl alle Deutschen die Daumen, dort geht es dann nämlich wieder um wichtige Punkte in der 5-Jahres-Wertung der UEFA.

Herzlichen Glückwunsch also zur Meisterschaft, alles Gute für Madrid und vielleicht ja sogar das Triple.

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Lehmann darf zuhause bleiben

Einen Tag nachdem sein Name ins Gespräch gebracht wurde hat Jens Lehmann einem Comeback im Tor der Nationalmannschaft eine Absage erteilt. Er selbst wäre sowieso nur als Numer 1 mitgefahren, so Lehmann im Interview (www.transfermarkt.de). Kein gutes Haar lies Lehmann an den beiden gesetzten Torhütern für Südafrika, Manuel Neuer und Tim Wiese. Beide seien zu unerfahren und beiden seien im Verlauf der Bundesligasaison zu viele Fehler unterlaufen.
Lehmann Alternative: Der als neue Nummer 3 gehandelte Hans-Jörg Butt. Er habe eine hervorragende Saison gespielt und habe dazu die nötige Erfahrung. „Wenn ich Jörg wäre, würde ich mich nicht hinter Neuer und Wiese auf die Bank setzen“, sagte Lehmann. Am morgigen Donnerstag will Bundestrainer Joachim Löw seinen endgültigen Kader für Südafrika bekanntgeben. Ob die nominelle Nummer 1 dann aber auch bei der WM zwischen den Pfosten steht, bleibt abzuwarten.

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Bitte nicht Lehmann…

Die heutige Hiobsbotschaft für alle Anhänger der Deutschen Nationalmannschaft: René Adler muss operiert werden und kann nicht mit nach Südafrika. Des einen Leid, des anderen Freud. Schon dreht sich nämlich wieder das Karussel, auf dem so einige mitfahren dürfen. Unter anderem ist der Name Jens Lehmann auf einmal wieder im Gespräch. Jens Lehmann? Der Jens Lehmann, der gerade seine Karriere beendet hat und sich ganz der Familie widmen will? Der Familienrat hat doch im Hause Lehmann so entschieden heißt es. Und dieser Plan soll jetzt aufgrund einer Verletzung eines anderen Torhüters umgeworfen werden? Bitte nicht Herr Löw. Deutschland hat vielleicht auf manch einer Position ein personelles Problem, aber doch nicht auf der Torhüterposition. Wir haben doch fast schon zu viele Anwärter auf die Position. Allen voran ein immer wieder überzeugend spielender Manuel Neuer. Gut, er spielt für den falschen Verein, seine Leistungen waren bisher aber fast immer tadellos. Und er ist der auffälligste der „jungen“, solide Leistungen liefern noch deutlich mehr Torwarte in der Bundesliga.

Bitte Herr Löw, vertrauen Sie dem Nachwuchs und gönnen Sie Jens Lehmann sein verdientes Karriereende. Neuer & Co würden sich sicher mit großartigen Leistungen bedanken

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Ohne Kevin fahrn wir zur WM!

Wie lange wurde jetzt über dieses Thema gesprochen? Seit heute gibt es Gewissheit: Bundestrainer Joachim Löw bleibt bei seiner Entscheidung und nimmt Kevin Kuranyi nicht mit nach Südafrika. „Sehr gut“ werden viele sagen, „wie kann man jemanden, der 18 Tore in der Bundesliga geschossen hat, zuhause lassen?“ werden andere fragen. Ich finde Löws Entscheidung richtig, schließlich hat sich Kuranyi nicht als Teil der Mannschaft präsentiert, als er beim Länderspiel im Dortmunder Westfalenstadion in der Halbzeit das Stadion verließ. Und das nur, weil er mal keine Haupt- oder Nebenrolle gespielt hat, sondern sich mit einem Platz auf der Tribüne zufrieden geben musste. Er hat nicht zu seinen Mannschaftskameraden gehalten, konnte nicht direkt nach dem Spiel bei ihnen sein, um mit ihnen zu feiern oder sie zu trösten. Für mich hat er damals seinen eigenen Abgang aus der Nationalelf inszeniert. Auch wenn Löw heute gesagt hat, es habe nicht an diesem Ereignis gelegen, sondern Kuranyi passe nicht in seine Taktik, bleibt dieser Tag wahrscheinlich vielen als Auslöser in Erinnerung. Und ich sage es nochmal: zurecht! Wer sich derart unkameradschaftlich gibt, weil nicht er selbst, sondern das Team im Vordergrund steht, hat es einfach nicht verdient, Deutschland bei einer WM zu repräsentieren. Ich bedanke mich bei Joachim Löw für seine Gradlinigkeit und wünsche Kevin Kuranyi eine wunderschöne WM – vor dem Fernseher

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Stadionverbote als Lösung gegen Gewalt?

Viele haben schon davon gehört, manch einer kennt vielleicht sogar Betroffene. Stadionverbote werden in Deutschland leider viel zu häufig vergeben, oftmals aufgrund von Lapalien. Sicher ist es richtig, sogenannte Fans auszusperren, die bereit sind, sich für ihren Verein zu prügeln, beziehungsweise dabei erwischt werden. Genauso gerechtfertigt sind Stadionverbote, wenn Pyrotechnik zum Einsatz kommt und somit viele andere Besucher von Fußballspielen gefährdet werden. Aber sind das wirklich die Fälle, in denen die meisten Stadionverbote ausgesprochen werden? Leider nicht. Es gibt genug Geshichten, die davon berichten, dass Fans aufgrund ihrer Kleidung, aufgrund der Nutzung eines anderen als dem direkten Weg zum Stadion, oder gar wegen Aufklebens eines Aufklebers auf Toiletten in Fußballstadien zu Stadionverboten „verknackt“ werden. Ist das sinnvoll? Es passiert doch Wochenende für Wochenende wesentlich mehr und wesentlich schlimmeres rund um Diskotheken. Dort wird dann auch nicht zu selten von körperlicher Gewalt Gebrauch gemacht. Diese Straftaten werden in der Öffentlichkeit allerdings nicht so breitgetreten, wie das Auftreten vereinzelter Fußballfans. Aber zurück zu Stadionverboten. Diese treffen zumeist Leute, die es zu einem Teil ihres Lebens gemacht haben, ihren Verein in den Stadien des Landes zu unterstützen. Flattert allerdings der Brief von der Staatsanwaltschaft in den Briefkasten, so ist damit erstmal Schluss. Zeiträume von einem bis zu drei Jahren sind keine Seltenheit. Für diesen Zeitraum ist den Fans das Betreten der Fußballstadien in ganz Deutschland untersagt, zusätzlich müssen Betroffene bei Länderspielen der Nationalmannschaft zuhause sein. Aber bringen diese Verbote überhaupt etwas? Die wenigsten nehemn ein ausgesprochenes Stadionverbot zum Anlass ihr Leben in andere Bahnen zu lenken, sie bleiben Fußballfans. Nur, dass sie ihre Leidenschaft nicht mehr offen ausleben dürfen. So ist es keine Seltenheit, dass sich sogenannte Stadionverbotler andere Wege suchen, ihrem Verein beizustehen. Sie hören aber nicht auf sich für Fußball zu interessieren. Ihnen fehlt die „Kurve“, sie fühlen sich ausgesperrt. Viele ihrer Freunde, die sie vielleicht sogar über ihr Hobby Fußball kennengelernt haben, besuchen weiterhin die Spiele des Vereins und vermissen dabei aber die Stadionverbotler, die – wie schon erwähnt – nicht selten wegen Lapalien draußen bleiben müssen. Und so entsteht sowohl im als auch außerhalb des Stadions eine Frustration über die Entscheidungen, die getroffen wurden, oft sind sie eben nicht nachzuvollziehen. Das mag auch der Grund sein, warum viele Fangruppen verschiedenster Vereine sogar extra Fangruppierungen ins Leben gerufen haben, die offenkundig ihre ausgesperrten Freunde vermissen und sich auf Transparenten oder Fahnen solidarisch mit den Stadionverbotlern zeigen.

So ensteht also im und außerhalb des Stadions Unmut über Stadionverbote, was die Gemüter sicherlich alles andere als beruhigt. Aber ist das das Ziel? Oder gar eine Lösung für die geschilderten Probleme mit Fans? Nein! Meiner Meinug nach sollten Stadionverbote in den eingangs beschriebenen Fällen durchaus verteilt werden, also wenn Gefahr für andere Menschen geschaffen oder erhöht wurde. Allerdings nicht wegen eines Aufklebers, der Kleidung oder der Route zum Stadion!

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Praktikum nur mit praktischer Erfahrung?!

Dies ist ein Problem, von dem sowohl ich, als auch viele meiner Kommilitonen betroffen sind: viele Unternehmen weigern sich mittlerweile jungen, interessierten Menschen die Möglichkeit zu geben, in einen Beruf hineinzuschnuppern. Häufig hört man Aussagen wie „Haben Sie denn schon praktische Erfahrung?“ Verneint man diese Frage hat man häufig keine Chance mehr auf ein Praktikum. Woran kann das liegen? Zum einen hängt dies damit zusammen, dass besagte Unternehmen bei Kandidaten mit Erfahrung in der Lage sind, einen Arbeitsplatz mit einem günstigeren Praktikanten zu besetzen. Es ist also (wie so häufig) das Geld, das die Entscheidung mit prägt. Andererseits gibt es aber auch Berufe, in denen auch Praktikanten eine gewisse Verantwortung – zum Beispiel gegenüber Kunden oder Lesern – innehaben, die praktische Erfahrung nötig macht. Aber ist das wirklich ein Grund? Früher war es doch auch möglich, dass beispielsweise Redakteure interessierte Menschen an die Hand nahmen, um den Beruf „anzutesten“, bzw. zu schauen, ob der Praktikant das nötige Potenzial für den Beruf hat. Und warum ist das heutzutage nicht mehr möglich? Meiner Meinung nach hängt dies damit zusammen, dass sich die wirtschaftliche Situation aller Unternehmen verschlechtert hat. Die Unternehmen müssen wesentlich effizienter mit ihren finanziellen Mitteln umgehen, es muss also gespart werden wo es nur geht. Da liegt es nahe auch an Personal zu sparen, bzw. möglichst günstige Angestellte zu beschäftigen. Womit wir wieder bei Praktikanten wären. Ein Teufelskreis, bei dem vielleicht sogar die Unternehmen selbst auf der Strecke bleiben, weil der Nachwuchs kaum noch Möglichkeiten hat, Berufe kennenzulernen. Nur, weil jemand unerfahren in einem Beruf hat, ist er ja nicht unbedingt schlechter, als jemand mit Erfahrung.

Daher mein Appel: Gebt dem Nachwuchs eine Chance und gebt Erfahrung weiter!

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